Lifestyle und Geselligkeit: Warum Kaffeebecher und Tassen ein Evergreen sind
Hausfrauen, die mit ihrer Kaffeetasse in der Hand den neuesten Klatsch und Tratsch austauschen, Mütter mit ihrer Familie beim sonntäglichen Kaffeetrinken – mal ehrlich, wann immer es um den Kaffeegenuss geht, ist dieses Bild doch schwer verstaubt. Längst haben Marken wie Starbucks oder Nespresso und amerikanische „In“-Sitcoms wie Friends dem Heißgetränk und seinen Genießern ein neues Image verpasst. „Lifestyle“, „gute Laune“ und „Lebensart“ zählen laut Studie zu den häufigsten Begriffen, die wir Deutschen mit dem Kaffeekonsum verbinden. Klarer Fall, dass auch Kaffeebecher und Tassen als Evergreens der Werbemittel mehr denn je zur Förderung des eigenen Images eingesetzt werden.
Stylische Maschinen und Flavors: Kaffee ist Luxus
Kaffee ist ein Allerweltgetränk, Produkt für die Masse, Mittel zum Aufwachen? Stimmt, und auch wieder nicht. Zwar trinkt durchschnittlich jeder Deutsche vier Tassen Kaffee am Tag, doch hat das Getränk einen anderen Stellenwert als beispielsweise Wasser oder Saft.
Kaffee ist vielmehr ein Lifestyle- und Luxusprodukt. Nicht umsonst werten bekannte Fastfood Läden ihr Image mit angrenzenden Cafes auf, nicht umsonst steigt die Bereitschaft, viel Geld für stylische Nespressomaschinen oder die vielen Flavors bei Starbucks auszugeben. Und nicht umsonst gehören Kaffeebecherhalter in Autos mittlerweile zur Standardausstattung.
Der Banker mit dem Coffee to go Becher
Doch gehen bei allem Lifestyle die „alten“ Werte keineswegs verloren. Gastfreundschaft, Geselligkeit und der Austausch mit Freunden, Bekannten und Kollegen sind nach wie vor wichtige Werte der Kaffeetrinker. Eine dankbare Einladung an Werbe- und Marketingexperten, verschiedene Bilder für das Produkt Kaffee zu zeichnen: Den karriereorientierten, gestressten Banker im Anzug, der auf dem Weg zur Arbeit Kaffee aus seinem Coffee to go Becher schlürft. Den entspannten Studenten, der nach der letzten Partynacht seinen Kaffeebecher mit in die Vorlesung nimmt. Die junge Familie, die ihren Latte Macchiato aus schicken Glasbechern und den Espresso aus kleinen, stylischen Espressotassen genießt. Den Fernfahrer, der seinen Kaffeebecher griffbereit in der Autohalterung hat und den Sportfan, der bei seinem morgendlichen Kaffee die Tasse des Lieblingsvereins aus dem Schrank holt.
Kaffeebecher als Werbeartikel unterstützen das Image
Auch beim Werbeartikeleinsatz profitieren Unternehmen vom guten Image des Kaffees – ein Grund, warum bedruckte Kaffeebecher und Tassen seit Jahren ihren Platz in den Top Ten der Werbeartikel behaupten. Dabei sind die Werbemittel mittlerweile genauso breit gefächert wie die eben skizzierten Bilder, reichen vom einfachen Pappbecher über den bedruckten Edelstahlbecher, Glasbecher und Coffee to go Becher bis hin zu den Espressotassen. Wichtiges Ziel: Die Imagepflege. So bieten Firmen ihren Besuchern im Meeting, am Messestand oder in Bewerbungsgesprächen Kaffee im eigenen Unternehmensgeschirr an. Agenturen, Beratungen und Servicedienstleister lassen ihre Kaffeebecher mit Firmenlogo in den Unternehmen der Klienten zurück, um die gute Zusammenarbeit beim Kaffeegenuss ins Gedächtnis zu rufen. Unternehmen, Organisationen und Vereine verteilen und verkaufen auf ihre Zielgruppe abgestimmte Werbegeschenke und Merchandisingprodukte, um Geselligkeit, gute Laune und das Lifestyleerlebnis mit der Wahrnehmung der eigenen Marke zu verbinden.
Prost! Biergläser stehen für Geselligkeit
Ob Kölsch, Weizen, Alster oder Berliner Weisse: Nichts steht mehr für den Sommer, für Geselligkeit, Freundschaft und Verbundenheit als ein kühles Bier. Beim Feierabendschnack mit Freunden oder gemeinsamen Grillen im Park werden die Biergläser erhoben, auf den Anlass und die gute Stimmung angestoßen. Wann immer gesellige Großereignisse wie die Fußballweltmeisterschaft anstehen, sind bedruckte Biergläser als Werbeartikel im Einsatz und als typisch deutsches Mitbringsel fördern sie auf Geschäftsreisen das Image. Hinter den beliebten Werbegeschenken steht eine lange Tradition, die bis ins Mittelalter zurückreicht und weltweit gepflegt wird. Kein Wunder, dass es auch für ein Wort in allen Ländern einen Begriff gibt: Prost!
Gift drin? Biergläser im Mittelalter
Die Biergläser heben und gemeinsam anstoßen, diesen Brauch pflegten bereits viele Generationen vor uns. Früheste Geschichten besagen, dass hiermit die Dämonen vertrieben wurden, die für den Rausch und Kater am nächsten Morgen sorgten. Im Mittelalter gab es noch düstere Beweggründe. Da der eine oder andere ungeliebte Zechkumpan damals durch Gift im Bierglas beiseite geschafft wurde, war das kräftige Aneinanderstoßen der Bierkrüge ein Zeichen des Vertrauens. Bei der schwungvollen Geste schwappte immer ein wenig vom eigenen Getränk in das Bierglas des Gegenübers – ein Zeichen, dass das Bier ebenso rein war wie das eigene Gewissen.
Bei uns ein Muss, in Ungarn verpönt
Obwohl man uns Deutsche gern und oft mit Bier in Verbindung bringt, sind wir nicht die einzigen, die das gesellige Getränk mögen. Tatsächlich werden rund um den Globus die Biergläser erhoben. Sitten und Gebräuche einzelner Kulturen treten dann zutage.
So beweist man in China höhergestellten oder älteren Menschen gegenüber Respekt, senkt man ihnen gegenüber beim „Gan bei“ das Bierglas. Auf höfliches Benehmen wird auch in den skandinavischen Ländern Wert gelegt. Hier ist es üblich, auf den Gastgeber zu warten, bevor man sich zuprostet.
Sagen die Ungarn ihr „Egészségére“, klingen die Bierkrüge anschließend nicht zusammen – aus gutem Grund. Nach Ende der Revolution 1848 waren es die Österreicher, die bei der Hinrichtung ungarischer Generäle auf ihren Sieg gegenüber Ungarn anstießen. Dieser Brauch wurde in Ungarn anschließend verboten und ist auch heute noch unüblich.
Wer in Tschechien unterwegs ist, sollte sich das Wort „Zaplatim“ merken. Hier warten die Kellner nämlich nicht ab, bis ein neues Bier bestellt wird, sie bringen es Runde um Runde, bis man ihnen eröffnet, dass man zahlen möchte. Verpönt ist es hier, sein Bier mit jemandem zu teilen, den Bierkrug von jemandem auszutrinken oder sein Getränk in ein anderes Bierglas zu kippen.
Bedruckte Biergläser als Werbeartikel im Einsatz
Neben typischen Sitten gibt es die Aussprüche, die weltweit das Zuprosten begleiten. Gut zu wissen, möchte man bedruckte Biergläser als Werbeartikel einsetzen, und mit der Werbebotschaft eine internationale Zielgruppe erreichen. Oder auf Geschäftsreisen das Bierglas mit dem Unternehmenspartner erheben. Passende Pendants zu „Prost“ und „Prosit“ gibt es hier:
Bulgarisch: Na zdrave!
Chinesisch: Gom bui! (Kantonesisch), Gan bei! (Mandarin)
Dänisch / Norwegisch / Schwedisch: Skål!
Englisch: Cheers!
Finnisch: Kippis!
Französisch: Santé!
Griechisch: Jámas!
Hawaianisch: Mahalu!
Holländisch: Proost!
Italienisch: Salute!
Polnisch: (Na) zdrowie!
Portugiesisch: Saúde! (Galizisch), Tim-tim! (Brasilien)
Spanisch: Salud!
Thailändisch: Chokdee!
Türkisch: Serefe!
Ungarisch: Egészségére!
Kaffeebecher und Glasserien: Kundenbindung mit Werbegeschenken
Supermärkte lassen ihre Kunden Punkte sammeln und geben ihnen zum Dank für die Treue einen Rabatt auf Markenpfannen, Kaffeetassen-Sets oder Glasserien. McDonalds macht mit regelmäßigen Aktionen von sich reden, bei denen limitierte Cola-Glasserien oder Kaffeebecher als Werbegeschenke verteilt werden. Rechnet man Einkauf und Wert des Werbegeschenks zusammen, lohnt sich diese Aktion für den Kunden gar nicht unbedingt und ähnliche Kaffeebecher oder Glasserien wären woanders günstiger erhältlich. Dennoch funktionieren Treuegeschenke hervorragend – zur Steigerung der Aufmerksamkeit, des Umsatzes und der Kundenbindung.
Erhöhte Einkaufsfrequenz und Kundenbindung
Bereits in den 50er Jahren lagen Rabattmarken im Trend – und sind als Treuepunkte heute noch beliebtes Instrument der Kundenbindung. Der Stammkunde sammelt und sammelt, und ist das Heftchen voll, gibt’s als Belohnung am Ende das Kaffeetassen-Set oder die Glasserie, meistens Markenprodukte, die man sich sonst nicht kauft, aber gern besitzen würde. Die Supermärkte erreichen damit mehrere Ziele. Zum einen können Aktionen hervorragend für das eigene Marketing genutzt werden, vor allem wenn das Werbegeschenk noch mit einem Spendenhintergrund verbunden ist.
Weiterhin profitieren sie vom gesteigerten Umsatz. Die Treuepunkte werden während der Einkäufe gesammelt und meist sind die Aktionen zeitlich begrenzt. Der Kunde kehrt also nicht nur öfter in den Supermarkt zurück, sondern auch gezielt in diesen einen Supermarkt, um die Treuepunkte für das Kaffeetassen-Set oder die Glasserie einzusammeln. Im Idealfall animiert er noch Familie oder Freunde, für das Werbegeschenk mitzusammeln.
Neben der Steigerung der Einkaufsfrequenz zählt der Kundenbindungseffekt zu den großen Vorteilen der Werbegeschenk-Promotion. Wer gesammelt hat, geht mit einem guten Gefühl aus dem Supermarkt. Gleichzeitig fühlt sich der Kunde privilegiert, da er als treuer Einkäufer ein besonderes Dankeschön erhält. Findet die Aktion mit einer bekannten Marke statt und besitzen Kaffeetassen-Sets und Glasserie eine gefühlt gute Qualität, steigert sich der Wert in den Augen der Kunden und auch der Supermarkt profitiert vom guten Image der Kooperationsmarke.
Auch Nicht-Markenfans besitzen Kaffeetassen und Glasserien
Seine eigene Aktion fährt McDonalds regelmäßig. Hier erhält der Fast Food-Fan aktionsweise zu seinem Menü Glasserien von Coca Cola oder Kaffeebecher gratis dazu. Produkte die mittlerweile Kultstatus besitzen, und über die sich die leidenschaftlichen Sammler in Foren austauschen. Wirft man einen genaueren Blick auf die Diskussionen fällt auf, dass neben den Stammkunden auch Nicht-Besucher von den Kaffeebechern und Glasserien begeistert werden. Sie werden selbst zu einem Besuch animiert oder überzeugen Freunde bzw. Kinder, das Werbegeschenk beim nächsten Besuch mitzunehmen. Somit suchen auch Nicht Fast Food-Fans aktiv den zeitweisen Kontakt zur Marke und machen mit den Kaffeebechern und Glasserien im Schrank Werbung für das Unternehmen. Besser geht’s nicht!