Werbekugelschreiber und Bonusmeilen: Wenn uns das Sammelfieber packt
Ob Briefmarken, Kugelschreiber, Urlaubssand oder Bonusmeilen: Wir sammeln leidenschaftlich gern. Bereits im 17. Jahrhundert zeigten Fürsten und Herrscher mit ihren Privatsammlungen ihre Macht. Später gaben Museen der Sammelleidenschaft einen öffentlichen Rahmen und kürzlich wurde im Netz wieder über einen Mann berichtet, der 112.600 bedruckte Kugelschreiber sein Eigen nennt. Doch woher kommt diese Leidenschaft? Ist es der Wert der Sammelobjekte, der uns reizt, das Statusempfinden oder schlummert einfach ein Jagdinstinkt in unseren Genen? Motive gibt es verschiedene. Viele davon werden übrigens geschickt für das Marketing und den Einsatz von Werbeartikeln genutzt.
Spaß am Jagen, Ordnen und Archivieren
Wer sammelt, ist auf der Jagd. Auf Messen, Flohmärkten und Reisen wird Ausschau gehalten, Chancen werden gewittert und manchem „Unwissenden“ für wenig Geld ein echtes Einzelstück abgekauft. Der Sammler geht mit hohen Erwartungen an die Sache ran, freut sich, wenn diese Erwartungen erfüllt werden und er den Erfolg – zum Beispiel in Form eines Kugelschreibers – spürbar in Händen hält. Ein gewisser Jagdgedanke kann ihm dabei nicht abgesprochen werden. Mit einem guten Gefühl wird die Beute anschließend archiviert, dabei entspannt den Erinnerungen nachgehangen. Eine Theorie, die der Kugelschreiber-Fan übrigens bestätigt. Seine Sammlung stammt aus über 30 Ländern, die Kugelschreiber sind mit Nummern versehen und nach Themen geordnet.
Kugelschreiber: Kontakte knüpfen, Exklusivität genießen
Bereits beim Sammeln entstehen Kontakte. So wurden die 112.600 Kugelschreiber zum Teil rund um den Globus „eingesammelt“. Mitglieder eines Sammlerclubs können die eigene Sammlung vergleichen und ergänzen, mit Gleichgesinnten handeln, Tipps und Geschichten austauschen. Hierdurch entsteht ein Gefühl der Anerkennung und Gemeinschaft. Ein weiteres Motiv für die Sammelleidenschaft liegt in der Exklusivität. So gibt es Sammler, die hauptsächlich durch besonders seltene Objekte oder Besitztümer bekannter Persönlichkeiten Bewunderung erlangen. Alltagsgegenstände wie Kugelschreiber können dem Besitzer ebenfalls ein solches Gefühl geben. Zum einen hebt er sich über sein Hobby und die Masse an Sammlerstücken ab. Zum anderen haben echte Fans neben den klassischen Werbegeschenken auch hochwertige Kugelschreiber mit Seltenheitswert im Besitz. Im Falle unseres Sammlers gehören hierzu Modelle mit eingebautem Spiegel und gravierte Kugelschreiber, die Musik machen.
Werbeartikel knüpfen an Sammelleidenschaft an
Wer Briefmarken sammelt, schafft sich eine Geldanlage. Seltene Weine im Keller steigen im Wert, Erinnerungsstücke bewahren die eigene Vergangenheit. Manchmal führen auch ganz praktische Gedanken zum Sammelfieber – wie bei den hundert verschiedenen Nägeln und Schrauben in der Werkzeugkiste, die man bestimmt mal benötigt.
Klar ist, es gibt viele Gründe, die uns zum Sammeln bewegen. Viele dieser Motive werden zu Werbe- und Marketingzwecken genutzt. Die Zugehörigkeit zum Verein oder Verbundenheit mit den Filmidolen wird über Fanartikel gefördert, die gekauft, getauscht und gesammelt werden können. Treuen und guten Kunden wird Exklusivität eingeräumt, indem sie Vergünstigungen auf ihre Bonusmeilen erhalten. Nicht zuletzt gibt es viele Werbemittel, die gezielt an Erinnerungswerte anknüpfen wie
Kugelschreiber mit Logo zur WM oder Schlüsselbänder zum Festival, die positive Emotionen auslösen und die beworbene Marke ins beste Licht rücken.
Wer sagt, dass Kugelschreiber langweilig sind?
Der tschechische Präsident hat sich dabei filmen lassen und die Internetwelt war höchst amüsiert. Die Rede ist vom Kugelschreiber-Klau. Zumindest hat die Presse diese Angelegenheit so tituliert. Bei einem Aufenthalt in Chile hatte der Präsident Vaclav Klaus einen Kugelschreiber mit Halbedelsteinen in seiner Jacke verschwinden lassen und das so auffällig unauffällig, dass man sehr schmunzeln muss, wenn man diese „Tat“ in dem veröffentlichten Video sieht. Wer sagt also, dass Werbekugelschreiber langweilig sind?
Präsident lässt Kugelschreiber unterm Schreibtisch verschwinden
Der Präsident hat später zugegeben, dass er bei allen Konferenzen an denen er teilnimmt, Kugelschreiber und Blöcke mitgehen lässt. Was Klaus gemacht hat, tun ihm viele, weniger berühmte Menschen gleich. Sie stecken Kugelschreiber, Bleistifte, Notizblöcke und Post-Its, Schreibmappen ein. Je schöner die Werbeartikel sind, desto höher ist die Schwundrate. Und doch wird diese „kleinkriminelle“ Handlung wohl niemanden wirklich aufregen. Im Gegenteil. Werbende bauen darauf, dass die Menschen einen schönen Werbeartikel, wie in diesem Fall den Kugelschreiber mitnehmen wollen. Sie bauen auch darauf, dass die „Diebe“ die Werbeartikel und damit auch die Werbebotschaft in der Welt verbreiten. Auf diese Weise erhält man viele Werbeträger, die überzeugender nicht sein könnten, weil sie gerne mit dem Werbeartikel hantieren, den sie irgendwo in die Tasche gesteckt haben. Aber nicht nur wenn Kugelschreiber schön sind, ist es reizvoll sie einzustecken. Auch wenn ein bisschen was Verbotenes in der Luft liegt, freuen sich die Menschen „diebisch“.
Klaus hat es gezeigt, dass Kugelschreiber lange nicht so unspannend sind, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Und irgendwie ist es ja sogar ganz schön, wenn der ein oder andere Werbeartikel auf diese Weise zum „Wanderpokal“ wird.
And the winner is… der Kugelschreiber
And the winner is… der Kugelschreiber
Der unangefochtene Meister der Werbegeschenke ist der
Kugelschreiber. Kein anderes Werbegeschenk wird derart häufig verkauft, wie der Kugelschreiber. Was macht den Kugelschreiber denn zum Werbeträger Nummer eins und woran liegt das?
Prodir, Parker, Ritter-Pen, BIC, Uma, Waterman, Senator….
Die Markennamen sind nahezu unendlich, die für den Werbekugelschreiber Pate stehen und die Anzahl der Kugelschreiber-Modelle ist noch größer. Manche Stifte sind modern oder skurril, andere wiederum nostalgisch oder nüchtern. Allen ist jedoch gemein, dass sie eine Botschaft transportieren sollen. Letztlich ist das Werbegeschenk also nichts anderes als ein Botschaftsträger, der Markennamen und Logo in das Gedächtnis des Kunden transportiert. Wie muss aber das Werbegeschenk beschaffen sein, damit die Botschaft rüber kommt und der Kunde sich angesprochen fühlt?
Wie muss der  bedruckte Kugelschreiber sein?
Banal, aber nicht unwichtig: Der Artikel, in diesem Fall der Kugelschreiber, muss groß genug sein, um ein Logo aufdrucken zu können. Dabei ist der Kugelschreiber auch klein genug, um transportabel zu bleiben. Nicht ganz so offensichtlich ist die Funktionalität. Günstig beim Kugelschreiber: er hat für alle Zielgruppen einen Zweck – im Büro, zuhause oder im Hobby. Richtig gute Chancen hat der bedruckte Kugelschreiber, wenn er gerne eingesetzt wird. Mine, Haptik und Gewicht spielen hierbei eine wesentliche Rolle. Nicht selten passiert es dann, dass Kunden ihren Lieblings-Kugelschreiber einer werbenden Firma zu verdanken haben. Dass der Kugelschreiber ein günstiger Werbeträger ist, muss nicht erst erwähnt werden.
Die Anmutung der perfekten Werbekugelschreiber
Ist das Werbegeschenk zu auffällig, droht die eigentliche Botschaft unter zu gehen und die ganze Mühe ist umsonst. Fällt das Werbegeschenk gar nicht auf oder hat keinen Mehrwert für den Beschenkten, dann geht die Aktion ins Leere. Also ist die goldene Mitte der richtige Weg. Besonders beliebt sind Werbegeschenke, die der Kunde häufiger in der Hand hat und für den täglichen Bedarf unverzichtbar sind.
Ein Kugelschreiber ist klein und handlich, wird täglich gebraucht und ist bei entsprechender Stückzahl auch noch günstig. Ganz einfach, oder?
"Der Stift ist das schwerste Werkzeug der Welt" (Robert Wilson) – Wir meinen: Mitnichten!