Merchandising und Aktien sind zweierlei, wie der BVB zeigt

grafische Darstellung eines Börsencrashes

Nach dem frühzeitigen Sieg der deutschen Meisterschaft, sind die Aktien des BVB erstmal in den Keller gegangen. Ein seltsames Phänomen, das die Börse mitbringt, denn besser als gewinnen, geht ja nicht. Die Börsianer erklären das damit, dass manche Aktienkäufer in Erwartung eines Ereignisses kaufen und die Aktien sofort abstoßen, sobald das Ereignis real geworden ist. Merchandising ist das komplette Gegenteil dieser knallharten Spekulation. Nur wenn ein Fan wirklich etwas für seinen Verein übrig hat, wird er T-Shirts, Bettwäsche oder Stifte kaufen, um sein Zugehörigkeitsgefühl zu unterstreichen.

Fans sind diese Aktionäre wohl nicht, sondern Spekulanten mit knallhartem Kalkül. Nur wenn eine erfolgreiche Rendite zu erwarten ist, wird eine Aktie gekauft. Ist das Ziel erreicht, wird die Liebe des Aktionärs zum Verein nicht größer, sondern kleiner und die Aktie wird abgestoßen. Die Liebe eines Fans zu seinem Verein wächst hingegen, wenn sein Verein die Meisterschaft nach hause holt. Und bei steigender Liebe, steigt auch die Bekundung zum Verein. An der Stelle kommen die Merchandisingartikel ins Spiel.

Grundsätzlich ist es so, dass es bei den meisten Artikeln im Merchandising nicht darauf ankommt, wie der Artikel beschaffen ist, sondern welcher Name drauf steht. Und da hat der BVB seinen Kurs gerade weit nach oben gefahren.

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