Spiegelneuronen: Wenn wir von guter Laune angesteckt werden

Frau erzählt mit einem Lächeln im Gesicht, Zuhörerin lächelt auch

Wir gähnen, wenn unser Gesprächspartner gähnt, wir lächeln, wenn unser Gegenüber lächelt und wir runzeln die Stirn, wenn die Person, die wir anschauen ebenfalls die Stirn runzelt. Wir alle imitieren unser Gegenüber irgendwie. Dabei übertragen sich nicht nur die Gesten und Verhaltensweisen, sogar unsere Gefühle werden hierdurch beeinflusst. Wir machen es alle und können uns nicht dagegen wehren.

Für dieses Phänomen sind unsere Spiegelneuronen verantwortlich. Der Name dieser Neuronen zeigt schon, was in unserem Kopf passiert: wir spiegeln unser Gegenüber. Dieses Phänomen wird gerade im Bereich der Werbung und des Verkaufs aufmerksam untersucht und eingesetzt. Lächelt der Verkäufer in einem Geschäft, so lächeln wir mit und gleich erscheint uns auch der Artikel oder die Marke in einem positiven Licht. Auch im Fernsehen funktioniert das – ein Grund, warum dort so viel gelacht und gelächelt wird.

Bei Kunden vorbei zu fahren und sich ins Gedächtnis zu rufen, ist damit eine gute Gelegenheit, die Spiegelneuronen zu aktivieren und so eine umsatzfördernde Maßnahme einzubringen, die zwar Zeit kostet, aber durchaus lohnend sein kann. Entscheidet sich ein Kunde beim Besuch nicht sofort, was sicherlich häufiger vorkommen kann, sind Werbeartikel eine gute Möglichkeit, die Momentaufnahme der persönlichen Begegnung langfristig in Erinnerung zu rufen. Der Werbeartikel funktioniert hierbei wie ein Reminder, der durch ein aufgedrucktes Logo die persönliche Begegnung und die Marke transportiert. Der Nutzwert des Werbeartikels tut sein übriges, um dem Kunden möglichst oft die Erinnerung wach zu rufen.

Die Neuronen funktionieren natürlich auch im negativen Sinne und lassen die schlechte Laune ebenso überspringen, wie die gute. Eine positive Grundhaltung beim Verkauf ist somit nicht nur angenehmer für den Verkäufer, sondern auch noch umsatzsteigernd.  Die Spiegelneuronen sind aber natürlich nicht das Einzige, was uns beeinflusst und so lassen wir uns von der guten Laune nicht anstecken, wenn uns das Gegenüber schlichtweg unsympathisch ist.

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