Feuerzeuge wandern und binden
Feuerzeuge sind allgegenwärtig. Auf Partys, beim Grillen oder in der Kneipe werden sie gezückt und manchmal sogar weiter verschenkt, begleitet von dem großzügig Satz: „Kannst du gern behalten, ich habe noch eins“. Dank ihrer Wanderlust werden Feuerzeuge oft auf Messen oder bei Promotionaktionen eingesetzt, wo sie ein breites Publikum erreichen. Doch die Werbeartikel können weit mehr. In originellem Design oder mit hochwertiger Veredelung eignen sie sich ebenso gut zur Bindung guter Kunden und Geschäftspartner.
Feuerzeuge als Streu- und Wanderartikel
Letzten Samstag in der Wohnung eines Freundes: „Hast du mal Feuer?“ Hat er. Unter dem Tisch des Gastgebers liegen mindestens 50 bunte Feuerzeuge. Die meisten gehören ursprünglich nicht ihm selbst, sondern wurden von Freunden oder Bekannten dort liegen gelassen.
Wer glaubt, dass der Tisch Endstation für die praktischen Zünder ist, der irrt. Der Gastgeber hat sich zwar ein paar Lieblinge gesichert, um sie zu behalten, der Großteil der Feuerzeuge wird aber spätestens in ein paar Wochen die Wohnung verlassen und seinen Platz in der Tasche oder auf dem Tisch eines anderen Freundes finden.
Ein Beispiel, das zeigt: Feuerzeuge sind Wanderartikel. Zumindest die günstigen Modelle. Sie werden schnell irgendwo liegen gelassen und gelangen so in zahlreiche Hände.
Viele Unternehmen sehen hierin ihren Vorteil, da sie mit vergleichsweise wenig Aufwand eine breite Zielgruppe erreichen. Mit Logo bedruckt oder Firmennamen versehen, tragen die Feuerzeuge die Werbebotschaft wie in einer Kettenreaktion weiter. Die Werbung fällt im Laufe der Zeit vielen verschiedenen Menschen ins Auge.
Firmen, die neue Kunden gewinnen möchten oder sich eine kurze aber intensive Beachtung ihrer Marke wünschen,
setzen günstige Feuerzeuge daher gern als Werbeartikel ein. Sie nehmen die handlichen Zünder in großer Stückzahl mit auf Messen oder lassen sie von fröhlichen Promotern in der Diskothek und auf dem Großevent an eine breite Menge verteilen. Andere Firmen befestigen die Feuerzeuge an Postkarten oder Flyern, die weitere Informationen zum beworbenen Produkt oder dem Unternehmen enthalten. Wieder andere geben sie als „Onpacks“, also kleine Werbegeschenke, zum Kauf oder einer Bestellung ihrer Produkte dazu.
Feuerzeuge: Werbeartikel für die Kundenbindung
Feuerzeuge eignen sich als Streuartikel. Sie als Massenartikel abzustempeln, wäre dennoch falsch, denn die Zünder werden ebenso gern zur Kundenbindung und als Aufmerksamkeit für langjährige Geschäftspartner eingesetzt.
Bestes Beispiel sind die Stabfeuerzeuge. Sie kommen zum Einsatz, um den Kamin, den Gasherd oder Holzkohlegrill anzuzünden. Meist haben sie ihren festen Platz im Haushalt und werden nicht so leicht aus den Händen gegeben wie die günstigen Einwegfeuerzeuge. Gleiches gilt für hochwertige Benzinfeuerzeuge oder Gasfeuerzeuge, die immer wieder nachgefüllt werden können. Firmen, die diese Feuerzeuge zur Imagepflege einsetzen, sollten darauf achten, dass sie gut in der Hand liegen und die Flammenhöhe angenehm ist.
Manche Firmen setzen darüber hinaus auf individuelle Veredelungen, um den künftigen Besitzer an das Feuerzeug und im weiteren Schritt an das eigene Unternehmen zu binden. Sie gravieren die Feuerzeuge mit dem Namen oder den Initialen des Kunden und drücken so ihre persönliche Wertschätzung aus. Der eigene Name auf dem Feuerzeug weckt die Aufmerksamkeit und stellt direkt einen persönlichen Bezug zum Werbeartikel her. Gute Chancen, dass der Besitzer das Feuerzeug behält und es nicht an andere Personen weiterverschenkt. Ebenso verhält es sich mit Feuerzeugen, die witzige Sprüche tragen, eine Erinnerung an Ereignisse oder Veranstaltung sind oder Kultstatus bei ihren Fans haben, wie das Zippo-Feuerzeug.
Ihre Besitzer achten peinlich genau darauf, dass sie die Feuerzeuge nicht aus den Händen geben oder zumindest schnell wieder bekommen. Sind diese Feuerzeuge hochwertig und gegebenenfalls auffüllbar, ist der Werbeeffekt in seiner Dauer nahezu unbegrenzt.
Promotion mit Streuartikeln: Wenn Streichhölzer und Feuerzeuge Party machen
Streuartikel sind Partygänger. Kein Wunder, denn wo sonst lässt sich eine kontaktbereite, konsumfreudige und fröhliche Zielgruppe besser erreichen als in Bars, Diskotheken und Clubs? Für Promotionaktionen bieten sich vor allem kleine, handliche Streuartikel wie Streichhölzer oder Feuerzeuge an.
Feierlaune erleichtert Werbung für Streichhölzer und Feuerzeuge
Junge, gut aussehende und bestens gelaunte Promoter kommen in den Club und bewerben ein Produkt. Am Eingang gibt es direkt ein Sampling wie das Gratis-Getränk oder die Zigarettenschachtel. Oder die Promoter laden zur Produktverkostung am separaten Stand ein. Ist das Produkt selbst nicht als Give away bzw. zum Kosten geeignet, kommen stellvertretend Streuartikel wie beispielsweise Streichhölzer oder Feuerzeuge zum Einsatz. Persönlich überreicht und mit Logo, Claim oder Kontaktdaten bedruckt, wecken Streuartikel wie Streichhölzer und Feuerzeuge Aufmerksamkeit, machen die Marke bekannt und stärken ihr Image.
Die Voraussetzungen hierfür sind gut. Anders als bei Werbepausen im Fernsehen oder Bannern im Internet wird die Werbung per Streuartikel nicht als störende Unterbrechung der eigentlichen Beschäftigung empfunden, die Streichhölzer oder Feuerzeuge werden weder ausgeblendet noch weggezappt. Die Zielgruppe ist in Feierlaune, der Abend noch lang, es stehen keine großen Verpflichtungen auf dem Programm, man ist entspannt und spontan. In dieser Stimmung sind die Partygänger besonders empfänglich dafür, in Kontakt zu kommen, sich zu unterhalten und kleine Streuartikel wie Streichhölzer oder Feuerzeuge entgegen zu nehmen – insbesondere, wenn die Freunde dasselbe tun.
Streichhölzer und Feuerzeuge: Streuartikel prägen Markennamen ein
Der Markenname fällt in diesem Partyumfeld gleich mehrfach auf. Zum einen sind die Promoter so gekleidet, dass sie ins Auge fallen. Hält man Streuartikel wie Streichhölzer oder Feuerzeuge in den Händen, schaut man sie sich auch an, erfährt eventuell noch etwas über die Marke und tauscht sich in der Gruppe kurz über das Erlebnis aus. Sind die Streuartikel wie im Falle der Streichhölzer oder Feuerzeuge nützlich und so handlich, dass sie nicht beim Feiern stören bzw. in die Tasche passen, werden sie mit nach Hause genommen, wo sich der Markenname erneut einprägt. Oft werden Streuartikel auch in Verbindung mit einem Gewinnspiel verteilt und die Aufmerksamkeit so verlängert.
Gebrandetes Outfit: Glaubwürdigkeit und Teamspirit
Auf diesem Wege erreichen Promotionaktionen eine hohe Kontaktzahl. Gleichzeitig wird die Qualität des Kontaktes durch ein Live-Erlebnis und die persönliche Ansprache garantiert. Die Promoter schauen dem Konsumenten in die Augen, sprechen mit ihm, drücken ihm die Streichhölzer oder das Feuerzeug persönlich in die Hand und hinterlassen im besten Fall einen guten Eindruck, der das Markenimage stärkt. Der Werbeartikel kommt hier übrigens ein zweites Mal ins Spiel – über das Outfit. T-Shirt, Jacke oder Accessoires sind ebenso wie die Streuartikel auf die Marke abgestimmt, tragen zu ihrer Widererkennung bei und vermitteln Glaubwürdigkeit. Weiterer Vorteil: Die Promoter, oft externe Profis, können sich im gebrandeten Outfit besser mit der Marke identifizieren, verstehen sich als einheitliches Team und vermitteln so die gewünschte Begeisterung.