Wer sagt, dass Kugelschreiber langweilig sind?
Der tschechische Präsident hat sich dabei filmen lassen und die Internetwelt war höchst amüsiert. Die Rede ist vom Kugelschreiber-Klau. Zumindest hat die Presse diese Angelegenheit so tituliert. Bei einem Aufenthalt in Chile hatte der Präsident Vaclav Klaus einen Kugelschreiber mit Halbedelsteinen in seiner Jacke verschwinden lassen und das so auffällig unauffällig, dass man sehr schmunzeln muss, wenn man diese „Tat“ in dem veröffentlichten Video sieht. Wer sagt also, dass Werbekugelschreiber langweilig sind?
Präsident lässt Kugelschreiber unterm Schreibtisch verschwinden
Der Präsident hat später zugegeben, dass er bei allen Konferenzen an denen er teilnimmt, Kugelschreiber und Blöcke mitgehen lässt. Was Klaus gemacht hat, tun ihm viele, weniger berühmte Menschen gleich. Sie stecken Kugelschreiber, Bleistifte, Notizblöcke und Post-Its, Schreibmappen ein. Je schöner die Werbeartikel sind, desto höher ist die Schwundrate. Und doch wird diese „kleinkriminelle“ Handlung wohl niemanden wirklich aufregen. Im Gegenteil. Werbende bauen darauf, dass die Menschen einen schönen Werbeartikel, wie in diesem Fall den Kugelschreiber mitnehmen wollen. Sie bauen auch darauf, dass die „Diebe“ die Werbeartikel und damit auch die Werbebotschaft in der Welt verbreiten. Auf diese Weise erhält man viele Werbeträger, die überzeugender nicht sein könnten, weil sie gerne mit dem Werbeartikel hantieren, den sie irgendwo in die Tasche gesteckt haben. Aber nicht nur wenn Kugelschreiber schön sind, ist es reizvoll sie einzustecken. Auch wenn ein bisschen was Verbotenes in der Luft liegt, freuen sich die Menschen „diebisch“.
Klaus hat es gezeigt, dass Kugelschreiber lange nicht so unspannend sind, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Und irgendwie ist es ja sogar ganz schön, wenn der ein oder andere Werbeartikel auf diese Weise zum „Wanderpokal“ wird.
And the winner is… der Kugelschreiber
And the winner is… der Kugelschreiber
Der unangefochtene Meister der Werbegeschenke ist der
Kugelschreiber. Kein anderes Werbegeschenk wird derart häufig verkauft, wie der Kugelschreiber. Was macht den Kugelschreiber denn zum Werbeträger Nummer eins und woran liegt das?
Prodir, Parker, Ritter-Pen, BIC, Uma, Waterman, Senator….
Die Markennamen sind nahezu unendlich, die für den Werbekugelschreiber Pate stehen und die Anzahl der Kugelschreiber-Modelle ist noch größer. Manche Stifte sind modern oder skurril, andere wiederum nostalgisch oder nüchtern. Allen ist jedoch gemein, dass sie eine Botschaft transportieren sollen. Letztlich ist das Werbegeschenk also nichts anderes als ein Botschaftsträger, der Markennamen und Logo in das Gedächtnis des Kunden transportiert. Wie muss aber das Werbegeschenk beschaffen sein, damit die Botschaft rüber kommt und der Kunde sich angesprochen fühlt?
Wie muss der  bedruckte Kugelschreiber sein?
Banal, aber nicht unwichtig: Der Artikel, in diesem Fall der Kugelschreiber, muss groß genug sein, um ein Logo aufdrucken zu können. Dabei ist der Kugelschreiber auch klein genug, um transportabel zu bleiben. Nicht ganz so offensichtlich ist die Funktionalität. Günstig beim Kugelschreiber: er hat für alle Zielgruppen einen Zweck – im Büro, zuhause oder im Hobby. Richtig gute Chancen hat der bedruckte Kugelschreiber, wenn er gerne eingesetzt wird. Mine, Haptik und Gewicht spielen hierbei eine wesentliche Rolle. Nicht selten passiert es dann, dass Kunden ihren Lieblings-Kugelschreiber einer werbenden Firma zu verdanken haben. Dass der Kugelschreiber ein günstiger Werbeträger ist, muss nicht erst erwähnt werden.
Die Anmutung der perfekten Werbekugelschreiber
Ist das Werbegeschenk zu auffällig, droht die eigentliche Botschaft unter zu gehen und die ganze Mühe ist umsonst. Fällt das Werbegeschenk gar nicht auf oder hat keinen Mehrwert für den Beschenkten, dann geht die Aktion ins Leere. Also ist die goldene Mitte der richtige Weg. Besonders beliebt sind Werbegeschenke, die der Kunde häufiger in der Hand hat und für den täglichen Bedarf unverzichtbar sind.
Ein Kugelschreiber ist klein und handlich, wird täglich gebraucht und ist bei entsprechender Stückzahl auch noch günstig. Ganz einfach, oder?
"Der Stift ist das schwerste Werkzeug der Welt" (Robert Wilson) – Wir meinen: Mitnichten!